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Publikationen

Beraterin im Kundengespräch
  • 01.11.2016 CRM

    Aus Kundensicht fehlt noch die Modernität

    In sich wandelnden und umkämpften Märkten hat die Sicherung der Kundenbasis über eine systematische Gewinnung und langfristige Bindung potenzialstarker Neukunden eine zentrale Bedeutung. Customer Relationship Management (CRM) als kundenorientierter Managementansatz mit individuellen Vertriebs-, Service- und Marketingkonzepten ist aktuell ein intensiv diskutierter Lösungsweg für Banken im Bedrohungsszenario von verändertem Kundenverhalten, neuen Wettbewerbern, Niedrigzinsphase und weiter zunehmender Regulierung schreiben Heike Jochims und Dr. Marc Jochims in „die bank“.

  • 16.09.2016 Kündigerprävention

    Kunden halten auch in Zeiten der Kontenwechselhilfe

    Das Inkrafttreten der Regelungen zur Kontenwechselhilfe am 18. September verschärft einen für Banken gefährlichen Trend: Die Gefahr kundenseitiger Kontoschließungen steigt kontinuierlich. Gerade in Zeiten des Niedrigzinses brauchen Geldhäuser eine systematisierte Kündigerprävention, die auch technische Lösungen nutzt. Den größten Vorteil haben aber jene Häuser, deren Mitarbeiter Warnsignale erkennen und gezielt handeln können, schreibt Dr. Michael Seibold.

  • 01.08.2016 Studie

    Fintechs bei Firmenkunden noch nicht angekommen

    Fintechs sind den meisten Unternehmensentscheidern noch kein Begriff. Das zeigt die Firmenkundenstudie von Berg Lund & Company: „Die Zusammenarbeit mit Fintechs spielt für Unternehmen bisher kaum eine Rolle“, so Dr. Marc Jochims gegenüber dem Handelsblatt. Jochims erklärt dies mit der geringen Wechselbereitschaft der Firmenkunden im Vergleich zu Privatkunden und dem hohen Anspruch an Qualität und Datenschutz, die Firmenkunden aktuell nur bei Banken finden. Gleichwohl zeigt sich, dass junge Entscheider offener für innovative Digitalservices sind – mittelfristig kann sich das Bild also durchaus wandeln. Kooperationen mit Fintechs könnten für Banken ein Weg sein, um das sich so anbahnende Wechselrisiko zu minimieren.

  • 08.03.2016 Studie

    Banken dürfen Firmenkundengeschäft bei Digitalisierung nicht aus den Augen verlieren

    Über 250 Fintechs gibt es mittlerweile in Deutschland. Die meisten bislang im Privatkundengeschäft, doch auch im Firmenkundengeschäft strecken die Anbieter innovativer Digitallösungen ihre Fühler aus. Banken müssen bei ihren Digitalisierungsvorhaben auch Firmenkunden stärker in den Blick nehmen, sonst „droht ihnen durch die wie Pilze aus dem Boden schießenden Fintechs die Gefahr, gerade im Firmensegment einen größeren Teil ihrer Klientel zu verlieren“, so Dr. Marc Jochims. Zwar ist der Großteil mittelständischer Unternehmen ihren Hausbanken noch treu, aber moderne Kommunikations- und Vertriebswege sind für die Unternehmen ein sehr wichtiges Kriterium für die Auswahl ihrer Dienstleister. Das sind Ergebnisse einer Studie der Unternehmensberatung Berg Lund & Company.

  • 01.10.2015 Firmenkundengeschäft

    Der Wettbewerb verschärft sich

    Ein historisch niedriges Zinsumfeld, gute Geschäftsaussichten, eine nach den Erfahrungen der Finanzkrise verbesserte Liquiditätssituation sowie eine hohe Marktdynamik auf Bankenseite: Die Finanzierungsmöglichkeiten deutscher Unternehmen sind weiterhin sehr positiv. Das ruft auch verstärkt ausländische Institute auf den Plan. Besonders intensiv wird der Wettbewerb dabei im Bereich der Großkunden und international ausgerichteter mittelständischer Unternehmen geführt – zunehmend werden dabei auch Unternehmen geworben, die bisher unter den typischen Mindestumsatzschwellen lagen, schreibt Dr. Marc Jochims in „die bank“.

  • 09.06.2015 Girokonten

    Verbraucher akzeptieren Kontoführungsgebühren

    Das kostenlose Girokonto bleibt in Deutschland die große Ausnahme. Drei von vier Verbrauchern bezahlen für ihre wichtigste Kontoverbindung – trotz vieler Kostenlosangebote aus der Werbung. Jeder Zweite zahlt im Durchschnitt sieben Euro pro Monat für die Kontoführung. Weitere 26 Prozent kümmern sich gar nicht erst um die genaue Höhe der Kontogebühren. „Die große Mehrheit der Kunden ist mit den Gebühren nicht nur einverstanden, sondern auch zufrieden“, sagt Dr. Thomas Nitschke. „Entscheidend ist ein spürbarer Mehrwert, den beispielsweise eine gute Beratung bietet. Die Studie zeigt, dass mit einer Beratung zufriedene Kunden eher bereit sind, für die Kontoführung zu zahlen.“

  • 12.03.2015 Studie

    Bankkunden kritisieren Verbraucherschutz

    Obwohl die breite Mehrheit der Deutschen stärkere Informationspflichten der Banken befürwortet, fallen die konkreten Verbraucherschutzregeln für Finanzgeschäfte bei den Bankkunden durch: Über 70 Prozent fühlen sich von den vor fünf Jahren eingeführten Informationsblättern und Beratungsprotokollen nicht besser vor Fehlinvestitionen geschützt. Für vier von zehn Kunden tragen die Bankunterlagen insgesamt mehr zur Verwirrung denn zur Aufklärung bei. Sowohl Banken als auch Kunden schrecken so vermehrt vor dem bürokratischen Aufwand einer Anlageberatung zurück. Ergebnis: „Die Kunden haben nicht die besser geeigneten Wertpapiere im Depot, sondern gar keine“, sagt Dr. Thomas Nitschke.

  • 20.02.2015 Studie

    Nicht ohne meine Filiale

    Deutsche Bankkunden wollen auf die Filiale nicht verzichten. So kommen für gut 90 Prozent der Kunden als Hausbank nur Institute in Frage, die Filialen betreiben. Sie erwarten von einer Bank, dass diese ihnen bei der Lösung von Problem vor Ort persönlich mit Rat und Tat zur Seite steht. Zwar unterhält gut jeder vierte Kunde ein Konto bei einer Direktbank, doch ist diese in fast neun von zehn Fällen nur Nebenbank. „Der persönliche Kontakt bleibt eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale der Institute, um Kunden langfristig an das eigene Haus zu binden“, resümiert Dr. Thomas Nitschke.

  • 03.11.2014 Private Banking

    Profis drücken die Preise

    Die goldenen Zeiten im Private Banking sind angesichts beständig schrumpfender Margen vorbei: Zum einen nimmt der Wettbewerb zu – viele Vermögende lassen Banken mittlerweile zu regelrechen „Beauty Contests“ antreten – und damit der Druck, den Kunden hohe Renditen anzubieten. Andererseits steigen die Kosten für IT, Regulatorik, aber auch für die Betreuung der vermögenden Kunden: „Im Topsegment führt der Einsatz von Family Offices und Vermögensverwaltern zu einem weiteren Druck auf Gebühren“, analysiert Dr. Marc Jochims für das Handelsblatt.