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Publikationen

  • 03.11.2014 Private Banking

    Profis drücken die Preise

    Die goldenen Zeiten im Private Banking sind angesichts beständig schrumpfender Margen vorbei: Zum einen nimmt der Wettbewerb zu – viele Vermögende lassen Banken mittlerweile zu regelrechen „Beauty Contests“ antreten – und damit der Druck, den Kunden hohe Renditen anzubieten. Andererseits steigen die Kosten für IT, Regulatorik, aber auch für die Betreuung der vermögenden Kunden: „Im Topsegment führt der Einsatz von Family Offices und Vermögensverwaltern zu einem weiteren Druck auf Gebühren“, analysiert Dr. Marc Jochims für das Handelsblatt.

  • 17.09.2014 Filialen

    Banken unterschätzen Potenzial

    Seit Jahren dünnen die Banken das Filialnetz in Deutschland aus. Weitere Standortschließungen stehen bevor. Dabei sollten gerade Filialbanken in der Lage sein, sich als persönliche Problemlöser vor Ort zu behaupten. Denn das kann die Konkurrenz aus dem Netz nicht leisten. „Die Chancen des Filialnetzes werden nicht ausreichend genutzt“, sagt Markus Berg der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und der „Welt“ und fügt hinzu, dass einseitige Schrumpfung und Personalausdünnung keine nachhaltige Zukunftsstrategie darstellen: „Wer hier nur Kostenvorteilen über Schließungen und Netzausdünnung hinterher läuft, erzielt vielleicht kurzfristig Ergebnisse. Langfristig aber wird an dem Ast gesägt, auf dem das Geschäftsmodell sitzt.“

  • 23.07.2014 Nachhaltigkeit

    Noch kein Investmentthema

    Entgegen der Außendarstellung vieler Bankhäuser nimmt das Thema Nachhaltigkeit nur einen geringen Stellenwert in der Kundenberatung ein. In absoluten Werten bleibt die Nachfrage nach solchen Investments entsprechend gering. „Nur etwas mehr als ein Prozent des Investmentvolumens in Deutschland fließt bislang in Nachhaltigkeitsfonds“, sagt Dr. Marc Jochims im Interview mit der „Welt“. Banken können sich jedoch frühzeitig in dem noch jungen Markt etablieren, ihr Image stärken und dadurch Kunden binden.

  • 22.07.2014 Sparen

    Vom Niedrigzins zum Nullzins

    Die Niedrigzinsphase zwingt mehr und mehr Banken dazu, die Zinsen auf Kundenguthaben drastisch zu reduzieren – zum Teil müssen Kunden ganz auf Zinsen verzichten. Dennoch kehren nur wenige der Betroffenen diesen Bankhäusern den Rücken: „Kunden machen keinen Unterschied, ob ihre Bank 0,5 Prozent, 0,3 Prozent oder 0,0 Prozent auf Tagesgeld zahlt“, erklärt Markus Berg in der „Welt“. Die Zahl der Anbieter, die gar keine Zinsen mehr gutschreiben, werde bei anhaltend niedrigem Zinsniveau weiter zunehmen.